SPORTGEMEINSCHAFT MOERS 1983 e.V.
Wir über uns:
Vereinsgeschichte
Die Sportgemeinschaft (SG) Moers kann auf eine im letzten Jahrhundert beginnende Vereinsgemeinschaft zurückblicken. Mit der Gründung des TV Scherpenberg im Jahre 1896 wurde der erste Grundstein für den heute in Scherpenberg und Hochstraß aktiven Verein gelegt. Im Jahre 1921 gründete ein Teil dieses Vereins den Fußballverein SV Scherpenberg.
Scharfe
Trennung zwischen den Sportarten Fußball und Turnen zwangen die Turner dazu,
ihr Training nach Hochstraß zu verlagern, wo 1926 die Damenabteilung gegründet
wurde.
Als nach dem 2. Weltkrieg der Turnbetrieb wieder aufgenommen wurde, erwachte mit dem TV Westerbruch ein neuer Verein zum Leben. TV Scherpenberg, SV Scherpenberg und TV Hochstraß entschlossen sich im Juli 1970, nach 49 Jahren getrennter Arbeit den ersten Großverein der Ortschaften Hochstraß und Scherpenberg, sprich den TuS Moers, zu gründen. Gegensätzliche Auffassungen führten jedoch 1983 zur Trennung der Turner und Fußballer. Während die Fußballer einige Jahre später wieder den Namen SV Scherpenberg übernahmen, gründeten die Turner 1983 unter dem Vorsitz von Gertrud Sator einen neuen Verein, die SG Moers.
Das
Herbstfest war 1985 ein voller Erfolg. Die Stadt Moers hatte sich bereit
gefunden, der SG ihr
»Spielmobil« für diesen Zweck zu überlassen. Obwohl es eigentlich für die
Kleinen gedacht
war, hatten daran auch die Erwachsenen ihre Freude. Höhepunkt des Festes war
jedoch der
Luftballonwettbewerb mit 600 Starts.
1986 feierte die SG am Oermterberg ihr Sommerfest. In vier Bussen waren 210 der rund 455 SG-Mitglieder zum »Ort des Geschehens« gefahren und hatten dort bei prächtigem Wetter für Stunden von dem großen Spielplatz auf der Bergwiese Besitz ergriffen. Danach ging es auf Wanderschaft zu einem fünf Kilometer entfernten Bauernhof, wo für das leibliche Wohl gesorgt wurde.
Beim jährlich traditionellen großen Feuerwehrball der Feuerwehr Moers-Scherpenberg im Haus Grünewald war 1990 auch die Jazz-Tanzgruppe der SG dabei. Mit ihren Vorführungen erntete sie großen Applaus der zahlreichen Ballgäste, denen vor allem das ungezwungene fröhliche Auftreten der jungen Tänzerinnen und die Exaktheit ihrer oft schwierigen Tanzfiguren besonders imponierten.

Die Sportgemeinschaft Moers feierte 1993 in Verbindung mit einem Sommerfest ihr lO-jähriges Vereinsbestehen. Auf dem Programm standen eine Tombola, Vereinsdemonstrationen, spanischer Tanz und verschiedene Spiele für Kinder.
In den folgenden Jahren wurden unter der Leitung von Axel und Willi Thelen die traditionellen Turnwettbewerbe durchgeführt, die für die Turner und Turnerinnen der SG Moers in der Regel sehr erfolgreich waren und die Jugendlichen etliche Siegerurkunden und Ehrenpreise mit nach Hause bringen konnten.
Im
Jahre 1996 feierte die SG Moers in der Sporthalle an der Kirschenallee mit der
zehnten Auflage ihres Pokalturnen ein kleines Jubiläum. Belohnt wurde die
SG Moers mit den ausgezeichneten Leistungen der Teilnehmerinnen sowie einem
spannenden Zweikampf um den Gesamtsieg zwischen der TG Neuss und der eigenen
Riege. Letztlich setzte sich das Team der SG Moers hauchdünn, aber verdient
durch mit 94,95 Punkten gegenüber den Neusserinnen , die es auf 92,95 Zähler
brachten.
Im
Jahr 2000 fand das 13. Landesturnfest und die 3. Landesgymnastrada in Moers
statt. Im Rahmen des 700 jährigen Geburtstages der Stadt Moers waren aufwendige
Vorbereitungen erforderlich. Zum Organisationskomitee gehörten Willi und Axel
Thelen von der SG Moers als Beauftragte für Wahlwettkämpfe. Um die Großveranstaltung
organisatorisch zu bewältigen, wurden insgesamt 500 Helferinnen und Helfer benötigt.
Für die Gemeinschaftsquartiere übernahmen die Moerser Vereine die Patenschaft,
um eine reibungslose und auch persönliche Betreuung der Turnfestgäste zu
erreichen. Auch die SG Moers hatte sich eingebracht und konnte mit 54
Helferinnen und Helfern die Betreuung übernehmen.
Erst auf dem Moerser Landesturnfest erlebte der Cilly-Knaust-Pokal eine Renaissance mit 56 Mannschaften zu je 6 Athleten aus 40 Vereinen des Rheinlandes. „So voll war die Halle noch nie“ meinte damals Cilly-Knaust-Turnpokal-Organisator Willi Thelen. Willi und Axel Thelen hatten den Wettkampf – wie gewohnt – voll im Griff, was auch das Organisationskomitee des Landesturnfest wohlwollend feststellte. Die SG wurde damals Vizemeister.
Das 20- jährige Bestehen des Vereins wurde im Jahr 2003 gefeiert. Der Turngau Moers, vertreten durch den damaligen Vorsitzenden Heinz-Josef Lilott und den Geschäftsführer Klaus Färber, überreichte gelegentlich der Jahreshauptversammlung der SG Moers das „Grafschafter Schild“. Rechtzeitig zum 20 jährigen Jubiläum der SG konnte auch das Vereinsheim eingeweiht werden. Offiziell feierte die SG Moers die Einweihung des Vereinsheims und ihren Geburtstag zusammen mit dem Sommerfest. Die Idee und die Planung für die Errichtung des Vereinsheims kamen von Willi und Axel Thelen. Aber auch an den Bauarbeiten waren die beiden maßgeblich mit Unterstützung einiger Helfer beteiligt. Viel Verständnis und Unterstützung während der Bauphase bekam Willi Thelen von seiner Frau Uschi. Die SG sagt „Danke“.
Im Jahr 2005 ging es mit 57 Mitgliedern - einschließlich Leistungsteam sowie Trainerinnen und Trainer - zum Deutschen Turnfest nach Berlin. Das Deutsche Turnfest in Berlin war schon etwas Besonderes. Abgesehen von ein paar kleinen Pannen war es ein schönes Erlebnis. Auch das Leistungsteam war mit den Ergebnissen bei den Wettkämpfen zufrieden. Die SG Moers nimmt seit 20 Jahren regelmäßig an den Deutschen Turnfesten teil.
Der Verein kann heute auf ca. 560 Mitglieder blicken, hiervon sind etwa 220 Kinder und Jugendliche. Dies ist ein schönes Ergebnis und der Dank geht an alle Mitgliedern sowie an alle Personen, die ehrenamtlich für die Sport-Gemeinschaft tätig waren oder noch tätig sind und durch ihr Engagement mit dazu beigetragen haben oder noch beitragen, dies zu erreichen.
Die
Mitglieder können auf ein breites Programm zurückgreifen. Angeboten werden
Aerobic, Gesundheitssport, Gymnastik, Kinderturnen, Eltern- und
Kind-Turnen, Rückenschulung, Seniorensport, Sportabzeichen,
Tischtennis, Walking und Nordic-Walking.
Für den Gesundheitsbereich hat der Verein im Jahr 2001 vom Deutschen Turnerbund den Pluspunkt "Sport pro Gesundheit" verliehen bekommen.
Im Vordergrund des Vereins stehen jedoch die Leistungsturnerinnen und - turner, die auch immer wieder für beachtliche Erfolge sorgen. Unter der Leitung von Willi und Axel Thelen und mit Unterstützung seiner ehemaligen, oder auch seiner heutigen Crew, wurden und werden durch zahlreiche Aktive hervorragende Ergebnisse auf Gau- und Landesebene erzielt. Erfolgreich waren die Turner auch in Paris, Baden-Württemberg sowie bei vielen Landes- und Deutschen Turnfesten. Einige Trainerinnen und Trainer haben zwischenzeitlich das Leistungsteam aus beruflichen oder privaten Gründen verlassen. Die Säule des Leistungsteam aber bilden über Jahre Axel und Willi Thelen. Heute werden sie unterstützt von Andrea Drzewiecki und Andreas Henkel.
Eine
sehr erfolgreiche Turnerin der SG Moers war in den Jahren 1992 – 2000
Conny Hoppe. Sie errang insgesamt 9 RTB – Titel und belegte bei den
Deutschen Meisterschaften in Frankfurt den 11. Platz. Aufgrund ihrer Leistungen
wurde sie seinerzeit bei der Stadt Moers vorgeschlagen zur Sportlerin des
Jahres. Hinter Kathrin Wilts erreichte sie den 2. Platz.
Erfolgreichstes Vereinsmitglied der SG ist Axel Thelen, der u.a. an vier Deutschen Meisterschaften teilnahm (beste Platzierung: Rang 6), vier Rheinische Meistertitel errang sowie siebenmal in der Ländermannschaft eingesetzt wurde. Er zählte seinerzeit zu den besten Schülerturnern im Land.
Nach
vierjährigem Einsatz in der l. und 2. Bundesliga wurde Axel Trainer der SG
Moers.
Auf eine 60 jährige aktive Vereinsmitgliedschaft kann in diesem Jahr Vater Willi Thelen zurückblicken. Neben seiner erfolgreichen Tätigkeit als Trainer ist er selbst auch ein erfolgreicher Turner. Zuletzt war er in den Jahren 2004, 2005 und 2007 Rheinischer Seniorenmeister, bei den Deutschen Meisterschaften belegte er zuletzt den 8. Platz. Sein Engagement für den Verein ist unermüdlich. Die Jugendarbeit liegt ihm besonders am Herzen und er sieht seine Aufgaben in der Förderung der Jugendarbeit. Die fachliche Präsenz von Willi Thelen ist unerlässlich. Lange Zeit stand er als Mitglied im Jugendausschuss dem Turngau Moers mit Sachverstand und organisatorischem Talent bei der Durchführung von Primocups und Teamcups oder auch bei Kinder- und Jugendturnfesten beiseite. Von diesen, auf Zielerreichung gerichteten Eigenschaften, konnte auch die SG Moers profitieren, in dem er die SG Moers zu einem der erfolgreichsten Vereine im Turngau Moers machte. Die Ergebnislisten der vergangenen Jahre g eben ein Zeugnis seiner effektiven Trainerarbeit ab. Noch heute begleitet er das Kunst- Gerätturnen der SG Moers und ist ein Garant für Erfolge. Aufgrund seines Einsatzes und seiner Leistungen ist Willi Thelen im Laufe der Jahre mit zahlreichen Ehrennadeln, Ehrenbriefen und Ehrenplaketten ausgezeichnet. Im Jahr 2000 wurde ihm die „Willi-Schwarz-Plakette“ überreicht. Gelegentlich der Jahreshauptversammlung der SG Moers wurde ihm in diesem Jahr durch die Vorsitzende des Turngau Moers - Marita Reiners - die höchste Auszeichnung verliehen. Sie überreichte ihm die Friedrich-Ludwig-Jahn-Plakette mit silberner Ehrennadel mit Goldkranz mit dem Hinweis, dass diese Plakette nur ganz selten verliehen wird, der Rheinische Turnerbund diese Auszeichnung zuletzt vor 5 Jahren vergeben.
Mit
seiner Frau Uschi organisiert und begleitet er als
Liebhaber des Bergwanderns noch heute die mehrtätigen Wanderfahrten für
den Turngau Moers und die SG Moers.
Im
Mai
dieses Jahres fand das Landesturnfest in Gütersloh statt. Die Teilnahme am
Landesturnfest war für die Turner und Turnerinnen der SG Moers ein Erlebnis.
Mit 3 Turnfestsiegern kehrten sie von Gütersloh zurückgekehrt. Die
ersten Plätze erkämpften sich die Turner Knut Löffelmann, Marcel Angenendt
und Willi Thelen. Jennifer Kreiner belegte den 2. Platz und Natalie Zimmer
kam auf Platz 3.
Auch
auf geselliger Ebene ist die SG Moers aktiv. Sommerfeste, Wanderungen und andere
Feiern sind die Grundlage für ein harmonisches und freundliches Vereinsklima.